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Abteien | Orval (B)

Abbaye d’Orval
B-6823 Villers-devant-Orval
www.orval.be

Brauerei:
Tel. +32 (0)61 31 12 61
Fax +32 (0)61 31 29 27
brasserie@orval.be

Ruinen:
Tel. +32 (0)61 31 10 60
Fax +32 (0)61 32 51 46
ruines@orval.be
 


Versteckt in den Wäldern von De Gaume und eingebettet in eine bezaubernde grüne Landschaft an der Grenze zu Frankreich liegt die Abtei Orval.

Sie wurde 1070 von Benediktinermönchen aus Kalabrien gegründet und zählt seit dem 12. Jahrhundert zu den bedeutendsten Zisterzienserabteien Belgiens.

Mit dem Auto ist sie über die N 88 oder die N 840 gut zu erreichen.

 

LEGENDE UND GESCHICHTE

Der Name der Abtei ‘Orval’ (Goldenes Tal) sowie ihr silbernes Wappenschild mit einem azurblauen Bach und drei Diamanten erinnern an eine Legende, die erzählt, dass die Gräfin Mathilda, Herzogin von Lorrain und Beschützerin der Abtei, ihren Trauring an einer Quelle verloren haben soll. Dieser Ring wurde ihr von einer wundersamen Forelle zurückgegeben. Die Kirche Notre Dame wurde Ende des 12. Jahrhunderts in gotischem Stil mit romanischen Elementen erbaut. Im 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie umgebaut. Im Jahre 1637 wurde die Abtei von französischen Truppen gebrandschatzt. Man überlegte, die alte Kirche wiederaufzubauen. Aber im 18. Jahrhundert erlebte die Abtei eine so große Blüte, dass die Mönche den berühmten Architekten Dewez mit dem Bau einer neuen Abtei beauftragten. 1793 wurde diese erneut von den Franzosen zerstört und im Jahre 1796 dann offiziell aufgehoben.

Es besteht die Möglichkeit, die Ruinen der alten Abtei zu besuchen.

 

DAS NEUE KLOSTER

Die Zisterziensermönche der Abtei Sept-Fons in Frankreich begannen 1926 mit dem Wiederaufbau. Die neue Abtei wurde auf den Fundamenten der alten Abtei aus dem 18. Jahrhundert errichtet und 1948 fertig gestellt. Schlicht und elegant, die Steine im warmen Goldton, ist das Kloster eine Nachbildung des ursprünglichen Plans. Im wunderschönen Innenhof des Gästehauses fesseln die großen, klaren Linien der Kirchenfassade das Auge. Eine mächtige Jungfrau mit dem Kinde ragt aus dieser imposanten Fassade hervor.

 

DIE BRAUEREI

Die Brauerei von Orval befindet sich innerhalb der Klostermauern. Diese Klosterbrauerei wurde 1931 aus dem Schwung der Begeisterung für den Wiederaufbau der Abtei errichtet. Die Herstellung von Bier wurde als Einnahmequelle zur Finanzierung der neuen Gebäude und für deren späteren Unterhalt betrachtet. Dies wurde erst 75 Jahre später Realität. Durch die Brauerei verfügten die Mönche außerdem über einen Etat für soziale Zwecke.
Die Brauerei von Orval ist dem Internationalen Verein Trappist angeschlossen. Die Brauerei von Orval braut unter der Aufsicht des Trappistenkonventes. Als solche ist sie eine der authentischen Trappistenbrauereien weltweit.

 

DIE KÄSEREI

Seit 1928 wird in der Abtei Orval Käse hergestellt. Das war also zwei Jahre nach der Rückkehr der Mönche an den heutigen Standort. Die Mönche von Sept-Fons (F), die nach Orval entsandt worden waren, um der Abtei neues Leben einzuhauchen, begannen mit der Herstellung von Käse. Der Käse von Orval geht auf den Käse zurück, der 1816 zum ersten Mal in der Abtei Port-du-Salut in Frankreich hergestellt wurde.